Meinen Juli 2025 würde ich, wie den letzten Monat auch, erneut mit einem Baum vergleichen – einem, der langsam seine Wurzeln stärkt und gleichzeitig die Schönheit seiner Baumkrone ans Licht bringt. Es war ein Monat voller innerer Arbeit, leiser Erkenntnisse und sanfter Schritte zurück zu mir.
Während ich selbst weiter meine offenen Wunden heile, durfte ich im Juli wieder Menschen begleiten – mit dem, was ich bereits für mich selbst gelernt habe: einen Weg aus depressiven Phasen herauszufinden. Begleitet hat mich in all dem vor allem ein Gefühl: Dankbarkeit.
Juli 2025: Was war schwer – und was hat getragen?
Einer der herausforderndsten Momente dieses Monats war mein Rückfall in alte Muster meiner Persönlichkeitsstörung und emotionaler Abhängigkeit. Es gab Tage, an denen ich mich selbst dabei beobachtete, wie ich wieder begann, um Aufmerksamkeit zu kämpfen – statt in mir selbst zu ruhen. Doch genau in dieser Beobachtung lag der erste heilsame Schritt.
Viele Spaziergänge in der Natur halfen mir, das überhaupt zu erkennen.
Und durch eine einfache, kraftvolle Journaling-Frage konnte ich meine Perspektive verändern:
„Wie würde sich die beste Version von mir verhalten?“
Die Antwort darauf führte mich zurück zu meinem Selbstwert. Und zu dem Wissen, dass ich mich auf Menschen ausrichten darf, die mich mit offenen Armen empfangen – statt solchen hinterherzulaufen, die es nicht tun.
Auch im Business gab es eine Hürde: Ein neues Urteil des BGH in Bezug auf die ZFU hat meine Ideen im Juli 2025 erst mal ausgebremst. Was sich im ersten Moment wie ein Rückschritt anfühlte, wurde schließlich zu einer Umleitung – und einer Einladung, auf das zu schauen, was jetzt dran ist. Vielleicht braucht es einfach noch etwas Zeit. Und Vertrauen.
Und genau aus diesem Vertrauen heraus ist im Juli 2025 mein Angebot „Seelenzeit“ entstanden.
Ein 1:1 Raum, den ich selbst so oft gebraucht hätte in meinen dunkelsten Phasen:
Ein Mensch, der einfach da ist. Der zuhört. Der nicht bewertet, nicht therapiert, nicht optimiert – sondern einfach hält. Ohne gutgemeinte Tipps. Ohne „Lösungen“. Nur Echtheit. Nur Verbindung.
Mit diesem Angebot gebe ich weiter, was ich mir selbst gewünscht hätte. Und ich glaube: Auch das ist Heilung.
Ein Gedanke, der mich im Juli 2025 begleitet hat
„Wahre Freiheit beginnt dort, wo wir aufhören, um Liebe zu kämpfen – und beginnen, uns selbst zu lieben.“
Dieser Satz war mein innerer Anker. Immer wieder. Besonders an den Tagen, an denen ich versucht war, meine alten Muster schönzureden. Ich glaube, dass Selbstliebe nicht laut beginnt – sondern leise. In kleinen Entscheidungen. In bewussten Abgrenzungen. In der Erinnerung daran, dass ich genug bin.
Drei Dinge, die mir im Juli 2025 gutgetan haben
- Das Buch Gesundheit für Körper und Seele von Louise L. Hay
Dieses Buch hat mich wieder tiefer mit Affirmationen verbunden. Ich habe gespürt, wie wohltuend es ist, mir neue Gedanken zu erlauben – Gedanken, die heilen dürfen. - Die Musik von SEOM
Besonders der Song „Ich vergebe mir“ lief bei mir in Dauerschleife. Seine Texte berühren etwas in mir, das Worte allein oft nicht erreichen. Sie geben mir Halt, Mut und Zuversicht. - Spaziergänge in der Natur – oft kombiniert mit Journaling
Diese Zeiten draußen, verbunden mit dem Schreiben, haben mir geholfen, Gedanken zu sortieren. Während ich mich auf der Couch oft im Kreis drehe, finde ich draußen Zugang zu meiner Klarheit.
Welche Beiträge ich im Juli 2025 gebloggt habe
Auch im Juli 2025 sind einige neue Texte entstanden, die meine Reise und meine Themen widerspiegeln. Hier findest du eine Auswahl meiner veröffentlichten Beiträge – mit Impulsen, Einblicken und Reflexionen, die vielleicht auch dich berühren.
- Mein Weg aus der Depression: Was ich durch meine dunkelste Zeit über Heilung gelernt habe
- Journaling bei Depressionen: Warum es mehr als nur Schreiben ist
- Funktionieren trotz Depression – Und was ich heute anders mache
- Emotionale Erschöpfung erkennen: Was deine Müdigkeit dir wirklich sagen will
- Journaling-Fragen zur Selbstreflexion – 7 sanfte Impulse für schwere Tage
- Funktionieren trotz innerer Leere – wie lange noch?
- Depressionen und Scham: Warum du nichts erklären musst
Was bleibt – und was darf sich im August 2025 wandeln?
Was ich mitnehme? Meinen zurückgewonnenen Selbstwert. Die wiedererwachte Selbstliebe. Und das Vertrauen, dass ich mir selbst eine verlässliche Begleiterin bin.
Im August warten spannende Projekte auf mich. Ich arbeite an einem Hörbuch, in dem ich fünf Schritte teile, die mir geholfen haben, meine Depressionen zu überwinden. Und ich bin Teil eines besonderen Kinderbuchprojekts, das die eigene Heldengeschichte in den Mittelpunkt stellt – eine Botschaft an das innere Kind, das sich nach Mut und Liebe sehnt.
Wenn du spüren magst, was sich bewegt…
… dann lade ich dich ein, dich für meine Seelenbriefe einzutragen. Sobald es Neuigkeiten zu den Projekten gibt – das Hörbuch, das Kinderbuch oder neue Blogtexte – teile ich sie dort zuerst. Nicht laut. Nicht aufdringlich. Sondern ehrlich und von Herz zu Herz.
Liebe Claudia,
So schön und berührend geschrieben. Ich finde deinen Monatsrückblick vom Juli sehr inspirierend. Eine wundervolle Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu sortieren, das Leben zu reflektieren und zu spüren, wohin der eigene Weg gehen darf. Schritt für Schritt. Ohne Druck. Immer mehr man selbst werden. Immer mehr das loslassen, was einen abhält, die glücklichste und gesündeste Version von sich selbst zu werden.
Ich wünsche dir alles Liebe. Du bist bestimmt auf dem richtigen Weg.
Alles Liebe,
Bettina
Liebe Bettina,
Dankeschön für das herzliche Feedback.
Ich nehme in der Tat immer mehr wahr, wenn ich mir Abstand, Ruhe und viel Me-Time (in der Natur) gönne, dann fließen die Ideen wie von selbst. Und es gibt mir eine ungeheure Energie, diese dann auch in die Tat umzusetzen. Schritt für Schritt eben und ins Vertrauen zu gehen, wenn dann von Außen ein Hindernis, wie z. B. das Urteil des BGH kommt, dass es vielleicht (noch) nicht die passende Zeit für jenen Impuls ist.
Dir wünsche ich auch alles Liebe,
Claudia
Liebe Claudia,
was für eine heilsame Erkenntnis und das du dir deiner unbewussten Muster bewusster geworden bist!
So wichtig und damit bist mitten in deiner Veränderung.
Beeindruckt hat mich dein Satz: „Und das Vertrauen, dass ich mir selbst eine verlässliche Begleiterin bin.“
Mein derzeitiges Mantra ist: „Vertraue deinem Prozess – er weiss was er tut.“
Du verbindest es mit dem tiefen Vertrauen das du deine eigene Begleitung bist und du damit immer mehr und mehr in dein eigenes Vertrauen kommst, weil der Support durch dich immer da sein wird und wächst.
Und du inspirierst andere damit – mit deinen Themen nach aussen zu gehen!
Mega! Ich feiere dich.
Liebe Grüsse, Nicole
Liebe Nicole,
ganz lieben Dank für deine herzlichen und aufbauenden Worte.
Liebe Grüße,
Claudia
Liebe Claudia,
nun habe ich auch ein wenig bei dir gestöbert und lasse einen kleinen Gruß da. Es ist schön zu sehen, wie ehrlich du deine Gedanken teilst – das hat mich berührt.
Ich finde es beeindruckend, wie ruhig und klar du über Themen sprichst, die oft schwer in Worte zu fassen sind. Deine Art zu schreiben hat etwas Sanftes, das nachwirkt – auch wenn ich bisher nur kurz bei dir reingelesen habe.
Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht für alles, was du gerade bewegst.
Herzliche Grüße
Julia
Liebe Julia,
herzlichen Dank für das liebevolle Feedback.
Mir liegt es wirklich am Herzen anderen zu zeigen, dass es einen Weg aus diesen Krisen herausgibt.
Alles Liebe,
Claudia
Liebe Claudia,
dein Monatsrückblick liest sich ruhig, klar und wunderbar reflektiert. Besonders den Gedanken „Selbstliebe beginnt leise“ fand ich stark – der bleibt hängen.
Auch spannend zu lesen, wie du aus persönlichen Erfahrungen konkrete Angebote wie „Seelenzeit“ entwickelst. Ich wünsche dir, dass der August dir dafür die richtige Energie und den passenden Rahmen bringt.
Viele Grüße
Astrid
Liebe Astrid,
lieben Dank für dein herzliches Feedback und ich freue mich, dass du etwas mitnehmen konntest.
Herzliche Grüße,
Claudia